Zeitungsbericht der Waiblinger Kreiszeitung: "Täter und Opfer an einem Tisch"

26. Dez. 2017
Versöhnung – ein großes Wort.

Kommt es zu einer Versöhnung zwischen einem Straftäter und seinem Opfer, dann hat Filiz Ablak unglaublich viel erreicht. Sie ist bereits mit weniger zufrieden. Im Täter-Opfer-Ausgleich geht es um Wiedergutmachung, um Klärung, um Gerechtigkeit. Täter und Opfer schauen sich in die Augen, reden und reichen sich – vielleicht – am Ende die Hand. Das erfordert sehr viel Mut. Von beiden Seiten.

Filiz Ablak hat es ausschließlich mit jugendlichen Straftätern und Beschuldigten zu tun. Ihre Aufgabe ist es, zunächst Vorgespräche mit Tätern wie Geschädigten zu führen. Sofern alles passt und sich beide Seiten uneingeschränkt freiwillig auf ein Treffen einlassen, steht der persönlichen Begegnung nichts mehr im Wege. Diplom-Pädagogin Filiz Ablak moderiert das Gespräch. Geht’s um Wiedergutmachung in Form von Geld, hält sie sich weitgehend heraus, und auch sonst obliegt es den Gesprächspartnern, eine Einigung zu finden: Die Beteiligten verhandeln untereinander, welcher Betrag angemessen oder auf welche Weise der Schaden zu regeln ist.

„Beschuldigte bekommen ein Gesicht, Geschädigte eine Stimme“

Den gesamten Bericht finden Sie hier