Einblick in die Arbeit

März 2017 - Pressebericht ParitätInform

Resozialisierung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

 

Im Jahr 2017 ist bürgerschaftliches Engagement wichtiger denn je.

Angesichts rechtspopulistischer Tendenzen, die auf Ausgrenzung von Randgruppen und Abgrenzung gegenüber “dem Staat“ zielen, schafft eine starke Bürgergesellschaft ein Gegengewicht zu diesen Demokratie schädigenden Positionen. Sie ist Prävention vor einem autoritären Staat. Der weitere Ausbau des bürgerschaftlichen Engagements auch bei der Resozialisierung Straffälliger ist daher das Gebot der Stunde. Zum Pressebericht

 


25.1.17 Mentorentreffen - Bürgerschaftliches Engagement im Justizvollzug


Beim jährlichen Treffen zum bürgerschaftlichen Engagement im Justizvollzug drückte der Minister für Justiz und für Europa, Guido Wolf, MdL seine Wertschätzung für diese Arbeit aus.


Anstaltsleiter, Ehrenamtliche und Hauptamtliche aus den Vollzugsanstalten und der freien Träger waren der Einladung gefolgt. Die Arbeit Ehrenamtlicher – vor allem in der Einzelbetreuung - wurde bei diesem Treffen beleuchtet. Der Anstaltsleiter von Stuttgart-Stammheim, Matthias Nagel gab Anregungen zur Einbeziehung Ehrenamtlicher in den verschiedenen Phasen des Strafvollzugs und des Übergangs in die Freiheit.

Vortrag Ehrenamtliche in der Einzelbetreuung aus Sicht der Anstaltsleitung

Aufgaben und Engagement der Ehrenamtlichen in der Bewährungshilfe wurden von Tina Riede, der Leiterin der Stabsstelle Sozialarbeit bei der Bewährungshilfe dargestellt.

Zum Vortrag Ehrenamtliche Bewährungshilfe - Tina Riede Einzelbetreuung durch Ehrenamtliche

Herr Pierny und Frau Struck stellten ihre ehrenamtliche Betreuung eines Gefangenen in den Vollzugsanstalten Heimsheim und Hohenasperg vor.

Vortrag Gefangenenbetreuung Pierny

 

 

 

Ehrenamtstagung in Stuttgart


Unter das Hauptthema „Welche Ehrenamtlichen brauchen wir?“ hatte der Fortbildungsverbund Straffälligenhilfe Baden-Württemberg, ein Zusammenschluss
verschiedener justiznaher Träger, dem auch der badische Landesverband für soziale Rechtspflege angehört, seine Jahrestagung vom 27.01.2016 in Stuttgart gestellt.



Zahlreiche Ehrenamtliche, Ehrenamtsmentoren und Anstaltsleiter folgten der Einladung.


Am Nachmittag der Tagung stand ein Rückblick zum Mentoren-Treffen 2015 auf dem Programm. Hilde Höll vom Verband BSW berichtete zu den Themen
Konzeptüberprüfung und Weiterentwicklung. Ein Leitfaden zum Erstgespräch für Ehrenamtsbewerber wurde entwickelt. Ein besserer Info-Austausch
der Mentoren durch Fachinformationen wurde umgesetzt.

Zu den Infomaterialien:


Bürgerschaftliches Engagement im Justizvollzug

Der Fortbildungsverbund Straffälligenhilfe Baden-Württemberg,

veranstaltete am 04.02.2015 in Stuttgart das 7. Mentorentreffen.

Die Veranstaltung richtete sich an Anstaltsleitungen, Ehrenamtsmentoren, freie Träger und natürlich Ehrenamtliche aus dem Bereich des Justizvollzuges. Schwerpunktthema war die Weiterentwicklung des Qualitätskonzepts mit der Fragestellung, ob es sich bewährt hat, wie die Umsetzung in der Praxis aussieht und welche Anpassungen vorgenommen werden sollen.

Zum Tagungsbericht

von Herrn Willi Wilhelm

Frau Daniela Seifert vom Justizministerium Baden-Württemberg, stellte das Qualitätskonzept vor und erläuterte wie wichtig die Rolle des Ehrenamts im Justizvollzug ist.

Zum Vortrag von Frau Seifert

Frau Hilde Höll vom Netzwerk Straffälligenhilfe Baden Württemberg, ermöglichte den Teilnehmern einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Fortbildungsverbundes.

Zum Vortrag von Frau Höll

Die Vorträge der geladenen Referenten ermöglichten eine Vergleich

mit Ehrenamtlichen-Konzepten anderer Träger.

Frau Dr. Christine Pfeffer stellte das Ehrenamtlichen-Konzept in der Hospiz-Arbeit vor:

Zum Vortrag von Frau Pfeffer

Frau Ulrike Gremminger Migrationszentrum, Caritasverband Stuttgart.

Ermöglichte einen Einblick in das Projekt „Kulturdolmetscher“

Zum Vortrag von Frau Gremminger


Am Nachmittag diskutierten die Teilnehmer unter der Moderation von Frau Julia Herrmann.

Dabei standen folgende Fragestellungen im Mittelpunkt der Diskussion:

Ist das Qualitätskonzept Bürgerschaftliches Engagement im Justizvollzug reformbedürftig?

Was können wir von anderen Konzepten übernehmen? Wo muss nachgesteuert werden?